Montag, 3. Juni 2013

Mecklenburgische Seenplatte



Traumhafte Reise der Naturfreunde zur Mecklenburgischen Seenplatte

Bei schönem Wetter ohne Beeinträchtigungen durch Hochwasser erlebten die Naturfreunde eine traumhafte einwöchige Reise zur Mecklenburgischen Seenplatte. Organisiert von Annette Khan-Eichelberger lernte man eine neue, faszinierende Landschaft im Osten Deutschlands kennen. „Baden, Wandern, Wasserfahren – nirgends schöner als in Waren“, so warb schon in den 20er Jahren der dortige Verkehrsverein.

Im Luftkurort Waren übernachtete die Gruppe zu aller Zufriedenheit, im Zentrum der größten, mit Kanälen verbundenen Seenplatte Deutschlands, wobei die Müritz Deutschlands größter deutscher Binnensee ist. Bei einer Stadtführung bestaunte man die liebevoll restaurierte Altstadt.



Der Besuch des Müritzeums, des „Hauses der 1000 Seen“, stand auf dem Programm sowie die sachkundige Führung eines Diplombiologen durch den Nationalpark. Das größte Aquarium für einheimische Süßwasserfische beeindruckte. Es gab eine Wanderung um den Tiefwaren- und Melzersee mit dem 10 km langen Eiszeitpfad. Im Müritz-Nationalpark befinden sich viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Ein Höhepunkt war die Schiffstour nach Malchow, der „Perle der Mecklenburgischen Seenplatte“. Diese Inselstadt, die mit einem Erddamm und einer Drehbrücke mit dem Festland verbunden ist, erreicht man über Seen und Kanäle. .
 
Nach einer langen, interessanten, quer durch Deutschland führenden Bahnfahrt gelangte die Reisegruppe glücklich und voller neuer Eindrücke wieder in ihre Heimat. 

Sonntag, 26. Mai 2013

2. Etappe Renchtalsteig

Auch in diesem Jahr erwanderten wir ein Stück des Renchtalsteigs. Mit dem Freizeitbus ging es nach Allerheiligen. Von dort wanderten 3 Stunden wir über das Knappeneck, den Sulzbach und den Renchdamm zurück nach Oberkirch. Natürlich genossen wir zwischendurch ein gemütliches Picknick aus dem Rucksack.

Sonntag, 28. April 2013

Vogelkundliche Wanderung


Spannende Vogelwanderung. Am letzten Aprilsonntag traf sich eine kleine, interessierte Schar von Naturfreunden zu einer Vogelwanderung, organisiert von Maria Just, um 7 Uhr 30 am Oberkircher Stadtgarten. Dr. Meinrad Heinrich vom BUND führte die Vogelfreunde und wies schon im Stadtgarten auf die ersten gefiederten Freunde hin. Später wanderte man gemächlich über die Höll zum Paradies und blieb immer wieder stehen, um dem fachkundigen Vortrag über die Rufe und den Gesang der Frühlingsvögel zu lauschen. So haben viele Vögel ihr eigenes Revier. Ausgestattet mit Bestimmungsbüchern und Ferngläsern konnte man auch ab und zu dem Flug der Tiere folgen. Auf der Schauenburg entdeckte die Gruppe auf der Spitze des Gemäuers als faszinierenden Höhepunkt einen Wanderfalken, - der Uhu sei sein Feind -, der seit einigen Jahren sein Nest dort baut. – Zum Abschluss kehrte man im Vereinsraum ein, wo die Töchter von Familie Just ein wunderbares Frühstücksbuffet vorbereitet hatten.






Samstag, 20. April 2013

Z`Licht gehe



Z’Licht gehe - Unter diesem Schwarzwälder Motto wanderte eine große Gruppe von Naturfreunden abends von der Alexanderschanze längs der jungen Wolf zum Holzwald in Bad Rippoldsau, allerdings bei regnerischem Wetter. Um so mehr freuten sich alle, dort im neugebauten Ferien-Blockhaus von Peter und Brigitte Gutmann anlässlich des 70. Geburtstages des Hausherrn zu einem zünftigen Vesper mit Sekt, Bier und Most einzukehren.


Nach seiner Pensionierung hatte sich Peter Gutmann der Erfüllung dieses langgehegten Traums gewidmet und sich bei Kursen mit dieser besonderen Bauweise beschäftigt. So war zuerst mit Hilfe eines Freundes eine kleine Blockhütte entstanden, welche die Naturfreunde schon einmal beim Besuch des nahen Bärenparks kennen gelernt hatten. 2012 baute die Firma BHB (Blockhausbau Martin Schwarz) das Wohnhaus, dessen Innenausbau Schritt für Schritt mit Hilfe von Freunden und der ganzen Familie angegangen wurde und noch wird. Die gemütliche Runde klang aus mit Wander- und Naturfreundeliedern, bis man den Heimweg antrat.
 

 







Sonntag, 7. April 2013

Naturpark Helmlingen

 

Im Naturpark Helmlingen erlebten die Naturfreunde Oberkirch mit Adele Dauber eine bequeme Wanderung in noch frischer Frühlingsluft. In den idyllischen Rheinauen freute man sich an den Frühblühern, den ersten Schmetterlingen und natürlich am Bärlauchgeruch. Auch den Jugendlichen gefiel dieser Ausflug am windigen Reihn.




Sonntag, 24. März 2013

Besuch der Wiegele-Mühle


Auf der letzten Wanderung vor Ostern führte Adele Dauber die Naturfreundegruppe von Ödsbach durch das enge, zum Teil noch winterliche Tal zur Wiegeles Mühle. Dort begrüßte Josef Wiegele herzlich die Wanderfreunde und erklärte ihnen die Geschichte der Mühle. Schon vor 1850 gab es diese Säge- und Mahlmühle, später war es nur noch eine Mahlmühle, mit oberschlächtigem Holzrad und alter Kammradübersetzung, einem Steinmahlgang mit Zylinder und Abredder. 1936 wurde eine Turbine eingebaut um für den Hof Strom zu erzeugen. 1995 renovierte die Familie mit Helfern liebevoll und arbeitsaufwendig die Mühle, die nach vorheriger Anmeldung erwandert und besichtigt werden kann (wenig Parkmöglichkeiten). In mehreren Mahlgängen wurde Kleie zu Grieß und schließlich Mehl verarbeitet. Anschließend saß man noch gemütlich oben in der Mühle bei Kaffee, Kuchen und Getränken.

Samstag, 9. März 2013

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Singen,
Fahrten,
Wanderungen

Mitgliederversammlung
der Naturfreunde

 
Die Vorsitzende Annette Khan-Eichelberger begrüßte herzlich die erfreuliche Zahl der Mitglieder und stellte fest, dass die Versammlung beschlussfähig sei. Karl-Walter Ziegler und Klaus Kunner hatten die Kasse geprüft und dem Kassierer Manfred Bellack für die gewissenhafte Kassenführung der letzten zwei Jahre ein Lob ausgesprochen. Als neue Kassenprüfer wurden Klaus Kunner und Peter Gutmann gewählt.

Annette Khan –Eichelberger dankte dem gesamten Vorstand für die harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit. Nach 3 Austritten und 3 Eintritten sei die Mitgliederzahl von 69 im letzten Jahr konstant geblieben. Da einige Vorstandsmitglieder gesundheitlich angeschlagen waren, gab die Vorsitzende selbst einen zusammenfassenden Bericht ab. Die höchsten Teilnehmerzahlen hatte die Gengenbachwanderung, die beliebte Wanderung um Maisach, die Fahrt nach Todtnau mit Sommerrodeln und der Ausflug nach Alpirsbach mit Brauereibesichtigung. Ein Highlight war die Berlinfahrt mit 21 Beteiligten. Sehr gut angenommen wurde auch das monatliche Singen beim Stammtisch. Bei manchen Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig. Als Änderung teilte Khan-Eichelberger mit, dass die vogelkundliche Wanderung mit Maria Just und Dr. Heinrich (BUND) vom 5. Mai auf den 28. April vorverlegt werden müsse.

Nach der Entlastung des Vorstands leitete Peter Gutmann die Neuwahlen. Es stellte sich der gesamte Vorstand wieder zur Wahl und wurde einstimmig bestätigt:
1. Vorsitzende: Annette Khan-Eichelberger; 2. Vorsitzende und Schriftführerin: Ursula Kappler; Kassenwart: Manfred Bellack; Wanderwarte: Adele Dauber und Gerhard Vogt; Beisitzer: Brigitte Baumgratz, Hanne Schneider, Manfred Hildenbrand. Die Pressearbeit übernimmt weiterhin Brigitte Gutmann außerhalb des Vorstands.

Man dankte der Vorsitzenden mit einer Pflanze, während sie auf gewohnt witzige Weise jedem Vorstandsmitglied die richtige Medizin verabreichte: Morgens, mittags, abends, nachts einen Gummibär sowie „süßes Gemüse“ für die Pressefrau...
Nun zeigte Manfred Hildenbrand einen Ausschnitt aus einer CD über die Schönauer Stromrebellen, in Erinnerung an die Atomkatastrophe von Fukushima vor 2 Jahren. Der GAU von Tschernobyl (1986) hatte die Bürgerinitiative um das Ehepaar Sladek zu einer einzigartigen Bewegung zusammengeschweißt, nämlich zu den erfolgreichen EWS (Elektrizitätswerke Schönau): „Kein Strom aus Kohle, Öl und Atomkraftwerken“.

Es folgte der Punkt Ehrungen. Peter Gutmann konnte auf 25 Jahre Mitgliedschaft bei den Naturfreunden zurückschauen. Annette Khan-Eichelberger dankte dem engagierten Naturfreund und zählte seine Ämter auf (zweiter Wanderwart, erster Wanderwart, 1. Vorsitzender bis 2011) sowie die Höhepunkte während der vergangenen Jahre, vieles zusammen mit seiner Familie wie z.B. die unvergesslichen mehrtägigen Radtouren (Donautal, Altmühltal, San Bernardino), Hüttenaufenthalte, Wanderungen und Spielenachmittage. Unter Verschiedenes machte der Esperantist Engelbert Sester auf die Verfolgung der Esperantisten in den Nazijahren aufmerksam und warb für die Ziele seiner Bewegung.

Wer sich für die vielfältigen Veranstaltungen der Naturfreunde interessiert, ist jederzeit herzlich willkommen (naturfreunde-oberkirch@gmx.de).